In Wernigerode auf Luthers Spuren

  • Strecke: 11 km
  • Dauer: ca. 3h
  • Beschaffenheit: Straßen, Schotterweg, Wiesenweg, Waldweg
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Vor unserem Besuch zum Sachsen-Anhalt-Tag 2014 in Wernigerode machten wir uns schlau, ob  der Ort auch etwas mit Luther zu tun hat. Ja, am Rande des Harzstädtchens steht ein Lutherstein. Zu ihm wollen wir wandern.

Unsere Tour beginnt am Bahnhof Wernigerode und führt über den Marktplatz,  vorbei am Rathaus.

Beim Westerntor treffen wir auf die Gleise der Brockenbahn. Wir folgen ihnen nach Hasserode, beim Bahnhof Hochschule Harz biegen wir rechts zur Friedrichstraße ab und queren anschließendend den Lauf der Holtemme.

 

 

Hier führt der Weg hinauf zur Himmelpforte. So hieß auch das Augustinerkloster, dessen einst von den Mönchen angelegten fünf lieblichen Fischteiche  den leichten Aufstieg  begleiteten.

Wenige Meter nach dem letzten der Teiche führt ein Wiesenspfad nach links zum Lutherstein unter Linden. Ein Relief zeigt das Porträt Luthers. Auf der Tafel vom Feformationstag 1917  ist zu lesen: “Hier wo das Augustinerkloster Himmelpforte stand hat D. Martin Luther am 6. August 1517 mit D. Staupitz den Ablasshandel besprochen, bevor er am 31. Oktober desselben Jahres die 95 Thesen an der Tür der Schlosskirche zu Wittenberg anschlug”.

Das Kloster wurde 1525 von den Stürmen des Bauernkrieges heimgesucht und wenige Jahrzehnte darauf aufgegeben.

Wir folgen dem Pfad auf der Himmelpforte   und entdecken oben am Weg einen prächtigen Mammutbaum. Von hier aus führt uns der Rückweg über den namentlichen Weinberg, der wohl auch vom Kloster betrieben wurde, durch junge Eichen über den Ratskopf hinweg zur Friedrichstraße und finden zurück zum Bahnhof.